Live and Let Live is a feature documentary examining our relationship with animals, the history of veganism and the ethical, environmental and health reasons that move people to go vegan.

US Premiere in Portland, Oregon

Am Sonntag, dem 13. April feierte Live and Let Live seine US Premiere in Portland, Oregon, wo auch Teile des Films gedreht wurden. Im historischen Clinton Street Theater wurde die Premiere von Food Fight Grocery, Northwest Veg und anderen lokalen Sponsoren präsentiert. Anwesend waren Tom Filepp, auch bekannt als Cars and Trains, der den Soundtrack zum Film beisteuerte, sowie Aaron Adams und Jack Lindquist, die im Anschluß zusammen mit dem Filmemacher Marc Pierschel für ein Publikumsgespräch zur Verfügung standen.
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Im Andenken an Robert Goodland

Gestern erhielt ich die traurige Nachricht, dass Robert Goodland vergangene Woche verstorben ist. Wir hatten Robert im Mai 2012 in Washington D.C. für Live and Let Live interviewt.
Robert wurde im Jahr 1974 Professor an der Universität von Brasilia, wo er ein Programm gründete um Tropenökologie und Umweltbewertung zu lehren. Danach wechselte er an das Instituto Nacional de Pesquiasas da Amazonia in Manaus, Brasilien, wo er den ersten Graduiertenkurs in angewandter Tropenökologie entwickelte. Dies führte dazu, dass er Co-Autor eines Buches über den Amazonas-Dschungel wurde – Green Hell to Red Desert. Das Buch erhielt viel positive Kritik und wird als ein wesentlicher Beitrag zur Geburt der internationalen Umweltbewegung angesehen.
1978 wurde Robert der erste Vollzeit-Ökologe bei der Weltbank in Washington, DC. Als Chef-Umweltberater sorgte er dafür, dass die Weltbank-Gruppe aus der Finanzierung von Projekten mit Tabak und Asbest ausstieg. Ebenso wurden die schlimmsten Arten von Agrar- und Forstprojekten, die Besiedelung, Transmigration, Rodung und Ranching in den tropischen Wäldern beinhalteten, nicht weiter gefördert.
Zuletzt hat Robert weiterhin seine Arbeit mit Jeff Anhang fortgesetzt, die auf dem 2009 veröffentlichtem Artikel Livestock and Climate Change basiert. Der Artikel kommt zum Resultat, dass die Produktion von Fleisch und Lebensmitteln tierlichen Ursprungs weltweit deutlich mehr Treibhausgasemissionen verursacht, nämlich 51 Prozent. Diese Arbeit wurde häufig zitiert, unter anderem auch von Bill Gates und der Meat Free Monday Kampagne von Paul McCartney. Robert wurde von der UN-Ernährungs-und Landwirtschaftsorganisation eingeladen, um über diese Arbeit in Rom und in Berlin zu sprechen. Um weiter ein Bewußtsein für den Zusammenhang zwischen tierlichen Produkten und dem Klimawandel zu schaffen, startete Robert eine eigene Website mit dem Titel „Chomping Climate Change„.

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